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3 x JA am 13. Juni

  • Ja zur Trinkwasserinitiative
  • Ja zur Pestizidinitiative
  • Ja zum CO2-Gesetz
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3x JA für unsere Zukunft

Lieber Videos schauen als lesen? Dann hilft Die Mythen der Pestizidindustrie

Eine Million Menschen in der Schweiz konsumieren derzeit Trinkwasser, das die Grenzwerte für Pestizide überschreitet. Zu viel Gülleüberschüsse – eine Folge der enormen Futtermittelimporte – verseuchen Böden und Grundwasser seit Jahren. Das führt vielerorts zu erhöhten Nitratwerten, welche das Darmkrebs-Risiko erhöhen. 185 Wasserfachleute schlagen deshalb Alarm. Auch in unserem Trinkwasser wurde eine Konzentration des Pestizids Chlorothalonil nachgewiesen, welche siebenfach über dem erlaubten Höchstwert liegt. In den vermehrt auftretenden Hitzeperioden wird das Wasser bei uns knapp- wir müssen dieses wertvolle Gut schützen.

Die Biodiversität leidet. So sind die Bestände vieler Vögel merkbar zurückgegangen, es wird vermehrt von Bienensterben berichtet und in der Sense und der Saane gibt es kaum mehr Forellen und die früher häufigen Nasen sind ausgestorben.

Am 13. Juni werden wir nun über 3 Vorlagen abstimmen, die für unsere Zukunft wichtig sind:

Die Trinkwasserinitiative will nur noch Bäuerinnen und Bauern Subventionen zahlen, die auf prophylaktische Antibiotikagaben und Pestizide verzichten und nur so viele Tiere halten, wie ihr Boden ernähren könnte (regionaler Austausch erlaubt). Das geht nicht von heute auf morgen. Sie sollen acht Jahre Zeit dafür haben und werden mit Bildung, Forschung und Direktzahlungen beim Umstieg unterstützt. Zudem wird das Parlament für eine vernünftige Umsetzung sorgen, sodass kein Bauer um seine Existenz fürchten muss.
Mehr dazu: initiative-sauberes-trinkwasser.ch

Die Pestizidinitiative fordert ein landesweites Verbot von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft und der Boden- und Landschaftspflege. Lebensmittel, die mit solchen hergestellt werden, sollen nicht mehr importiert werden dürfen. Für die Umstellung haben die Bauern 10 Jahre Zeit. Bereits 7500 Biobauern arbeiten erfolgreich ohne synthetische Pestizide.
Mehr dazu: lebenstattgift.ch

Das neue CO2 Gesetz setzt auf Lenkungsabgaben. Kleine Abgaben für Treibstoffe und Heizöl sowie für Flugreisen sollen in einen Klimafonds einbezahlt werden. Die Hälfte der Gelder wird der Bevölkerung rückerstattet, die restlichen Gelder stehen für Gebäudesanierungen, den Heizungsersatz und eine klimataugliche Mobilität zur Verfügung. Eine Durchschnittsfamilie mit einem vernünftigen Verbrauch von fossilen Brennstoffen wird netto profitieren.
Mehr dazu: klimaschutz-ja.ch

Die Schweiz kann mit diesen modernen Ansätzen wieder einmal ein Vorreiter für Europa und die Welt sein- wie z.B. 1986 bei der Einführung des Katalysators für unsere Autos.

Zum Schutz unserer Gesundheit sowie der Biodiversität, der Böden, des Wassers und des Klimas, welche die Grundlagen unserer Nahrungsmittelproduktion sind, bitten die beteiligten Organisationen und Parteien, Sie, liebe Laupnerinnen und Laupner, 3xJA für Mensch, Tier und Natur abzustimmen.